09.11.2015

Wie ich doch noch Teil eines Fandoms wurde oder: Endlich wieder eine Lieblingsserie

Schon wieder was zum Thema "TV-Serie". Aber diesmal zu der TV-Serie.
In den letzten Wochen bin ich wieder zum Fangirl geworden. Jawoll, ich fangirle eine Serie. Seit Buffy The Vampire Slayer ist mir das glaubich nicht mehr so richtig passiert.
Schon vor Jahren wollte ich mit der damals neuen Serie loslegen, aber blöder- und unverständlicherweise wurde sie jeweils im mehrstündigen Marathon auf einem Dumpfbacken-Sender runtergeleiert. So richtig offiziell lief sie nur im Pay-TV. Aber eines Tages fand ich schließlich einen Weg, sie ganz nach Belieben zu gucken und wurde rasch zum Fan: es handelt sich um Game Of Thrones.

Was eine großartige, qualitative und spannende Serie!

Ich habe nun alle 5 Staffeln durch und lechze nach der Nächsten!


- Mein Lieblingscharakter: ganz klar Tyrion. Klug, herrlich zynisch, vom Vater nur geduldet, verschmäht und ausgelacht, aber im Grunde seines Herzens ein guter Mensch, der sich auf dem eisernen Thron weitaus besser machen würde, als das, was da sonst so drauf sitzt.

- Ich bezweifle, dass Sansa es im echten Leben noch aushalten könnte, bei all dem Leid, was ihr geschieht. Von einem Soziopathen zum Nächsten - armes Ding. Da wünscht man ihr ja glatt, dass der Petyr Baelish sie ehelicht (er will es doch eigentlich, oder?). Den find ich übrigens auch nicht schlecht. Verschlagen, berechnend, Zuhälter... hat was.

Achtung, es folgen u.a. FSK16/NSFW und diverse MBs an Gif
- Ich habe noch nie so viel Sex und Hurerei in einer Serie gesehen! Es geht knallhart zur Sache. Da werden junge Mädchen sehr vulgär beleidigt oder gar sadistisch gezüchtigt, einer begattet seit Jahrzehnten seine Schwester und hat Kinder mit ihr, Huren und leichte Mädchen werden geknattert wohin man sieht und es klatscht und schmatzt. Man man man...


- Es gibt deutliche Bezüge zur echten Welt in Mittelalter und Renaissance. Die "Septe" als Quasi-Kirche, extremistische Gläubige, Scheiterhaufen etc.; Königsmund erinnert etwas an das alte Italien, während der raue Norden an Germanen denken lässt. In Dorne haust man wie in 1001 Nacht und in der Ferne, wo Daenerys erste Macht erlangt hat, hat es mit Wüstenboden und Sklaverei ein Flair wie in Nordafrika.

- Selbstverständlich fand ich Joffrey (not-RIP) grauenvoll. Bäh, was ein böser, herzloser, verzogener Drecksbengel! Gut, dass Omma Tyrell da Abhilfe geschaffen hat. Die ist sowieso hammerhart.

Yay, let's have a parteyyy!

Doch dann kam Ramsay BoltonBastard, der Inbegriff der Soziopathie. Völlig durch, der Typ. Hat Theon Graufreud sowas von zu seiner Bitch gemacht. O_O

- Daenerys....ich weiß nicht, irgendwie spricht sie mich nicht so an. Das mit den Drachen ist mir zu typisch fantasymäßig. Und die intriganten Charaktere sind einfach unterhaltsamer als die zielstrebige Befreierin, die ruhig mal lächeln könnte. Gut, dass sie jetzt Tyrion an ihrer Seite hat. Und vielleicht auch Lord Varys (den mag ich nämlich auch)?

- Die Nachtwache find ich eher langweilig. Ist so 'n Männerding mit eingeschworener Gemeinschaft und Enthaltsamkeit. Im echten leben hätte Jon Schnee auch Hater. Irgendwie nervt der ach so tolle, schöne, mutige Stark-Bastard ja wirklich zeitweise.

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