21.04.2010

So viel auf einmal und doch nichts wollend

Dieses und jenes könnte es sein, aber vielleicht auch nicht; was Grund genug ist, den Weg nicht einzuschlagen. Für kurze Zeit mag etwas Feuer aufflammen, aber da das Objekt der temporären Begierde - und vielleicht permanenten Interesses - womöglich nicht das ist, was zur Glückseligkeit verhelfen kann, erlischt das Feuer eben alsbald.
Hinter all dem mag ein Ausbremsungsautomatismus stecken. Der Begriff 'Angst' fällt einem dazu leicht ein, aber Angst wovor? Erreichen eines Zieles, Glück, Stolz, Erfolg...?

Mir stellt sich die Frage:

Ist Zielorientiertheit und Träumen sowie die Verwirklichung dessen anerzogen?

Wenn man in einem Umfeld aufwächst, in dem Zukunftsträume nicht angegangen oder ernst genommen werden oder gar nicht erst vorhanden sind, lernt man womöglich nicht, ernsthafte Lebensziele zu entwickeln und diese schließlich zu realisieren.
Der Ziellose würde es demnach schlichtweg nicht gewöhnt sein, konkrete Lebensträume zu haben und sich für das Erreichen derer tatkräftig einzusetzen.

Nur eine Theorie.

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