24.04.2010

Eine Welt aus Standards und Regeln

Wenn ich meine Homepage durch den W3C-Validator schicke, zeigt er mir Fehler an, die seit Jahren(?) bei mir in diversen Browserns funktionieren. Warum erdreisten sich irgendwelche Leute, HTML-Regeln aufzustellen und festzulegen, was im Quelltext stehen darf und was nicht? Damit auch wirklich jeder noch so unbekannte Browser die Webseite anzeigen kann? Ach, da sind wir also plötzlich weltoffen. Doppelmoral lässt grüßen.
Dieses ganze steife Profigelaber, sei's nun von Web- oder Grafikdesignern, nervt allgemein.
Es gibt mittlerweile vermutlich unzählige dieser "Designblogs", von denen eines dem anderen gleicht. "20 colorful portfolio designs for your inspiration" oder ähnlich lauten meist die Artikeltitel. Hinter den Blogs stecken in der Regel, so denke ich, Profis. Profis, die einen von zahlreichen austauschbaren Designblogs machen. Sehr kreativ, ich muss schon sagen. In vielen Artikeln wird dann also zum inspiriert-sein animiert, damit die anderen Profis sich was von den Kollegen abgucken können. Würde vielleicht auch ohne Kommunikations-/Grafik-/Whatever-Design-Diplom hinhauen. Aber da man ja sooo ein kreativer Mensch ist, musste man das natürlich haben. Und da Kreativität und künstlerisches Schaffen sich strikt nach Trends und Vorgaben richten, muss man sich regelmäßig über die Mode im Webdesign informieren. "Web design trends for 2010" lautet es dann. Wage es nicht, wie einst HTML-Tabellen zu benutzen, denn das ist längst out und man würde dich auslachen. Und der W3C sagt ja, man soll mit DIVs arbeiten und sie so und so benennen, formatieren usw. Wenn es was Neues in Sachen CSS gibt, gehört es erlernt. Da ist es dann auch egal, welchen Browser der Site-Besucher benutzt...

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